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Hausbesitzer prüft die Förderung für eine neue Wärmepumpe vor seinem Einfamilienhaus
Stand Oktober 2026: Neuauflage Kesseltausch ab 2. November

Förderung für die Wärmepumpe: Ihr Leitfaden Schritt für Schritt

Welche Förderung Ihnen zusteht, hängt davon ab, was Sie heute heizen, wo Ihr Haus steht und wann Sie umsteigen. Dieser Leitfaden führt Sie der Reihe nach durch Bundesförderung, Landesprogramme und Antrag. Auf Wunsch melden sich bis zu drei Fachbetriebe mit einem förderfähigen Angebot.

  • Fakten mit Quelle und Stand
  • Bis zu 3 Angebote
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Kurz beantwortet

Welche Förderung gibt es für eine Wärmepumpe?

Tauschen Sie in Österreich eine Öl-, Gas-, Kohle- oder Stromdirektheizung gegen eine Wärmepumpe, gibt Ihnen der Bund pauschal € 5.000. Registrieren können Sie sich für die Neuauflage ab 2. November, Schluss ist am 31. Dezember 2026. Zusätzlich fördern viele Bundesländer, allerdings mit sehr unterschiedlichen Regeln.

Die Bundesförderung heißt offiziell Kesseltausch und ist Teil der Sanierungsoffensive. Gefördert werden Luft-Wasser-, Sole-Wasser- und Wasser-Wasser-Wärmepumpen, die über ein wassergeführtes System heizen, also über Heizkörper oder Fußbodenheizung. Für Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Reihenhäuser werden Leistungen ab 7. Oktober 2026 anerkannt.

Die Landesförderung ist der zweite Baustein, mit sehr unterschiedlichen Regeln je Bundesland. Ein Blick darauf lohnt sich, bevor Sie einen Auftrag unterschreiben.

Bundesförderung auf einen Blick (Stand Oktober 2026)
  • Pauschale Wärmepumpe: € 5.000
  • Bohrbonus bei neuer Sonde oder neuem Brunnen: € 5.000
  • Solarbonus für eine thermische Solaranlage ab 6 m²: € 2.500
  • Registrierung: 2. November bis 31. Dezember 2026
  • Runde 2027: Start am 4. Jänner 2027, Antrag vor der Umsetzung
Leitfaden

In sechs Schritten zur Wärmepumpen-Förderung

Förderanträge scheitern oft an der Reihenfolge. Wer zuerst bestellt und dann nachliest, verliert schnell Geld.

Schritt 1: Ausgangslage klären

Notieren Sie, womit Sie heute heizen und wie die Wärme im Haus verteilt wird. Die Bundesförderung setzt voraus, dass eine fossile Heizung oder eine Stromdirektheizung ersetzt wird. Wer bereits eine Wärmepumpe oder eine Pelletsheizung hat, fällt aus dem Programm. Wichtig ist auch die Wärmeverteilung: Ohne Heizkörper oder Fußbodenheizung, also etwa mit Einzelöfen, ist zusätzlich ein Wasserkreislauf nötig.

Schritt 2: Förderung im eigenen Bundesland prüfen

Der Bund lässt eine Kombination mit Landesförderungen grundsätzlich zu, sofern das Land das ebenfalls erlaubt. Die Länder setzen aber eigene Bedingungen, etwa zur Vorlauftemperatur, zum Fernwärme-Vorrang oder zum Neubau. Für drei Länder haben wir die Regeln einzeln aufbereitet: Wärmepumpe Förderung Steiermark, Förderung Wärmepumpe Salzburg und Förderung Wärmepumpe Kärnten.

Schritt 3: Energieberatung einplanen

Für die Bundesförderung ist das Protokoll einer Energieberatung gefordert. Die Energieberatung Ihres Bundeslandes klärt außerdem, ob Dämmung oder neue Heizkörper vor dem Tausch sinnvoll sind. Das spart später Strom und kann darüber entscheiden, ob die Wärmepumpe mit höchstens 55 °C Vorlauftemperatur auskommt, wie es die Förderung verlangt.

Schritt 4: Förderfähige Angebote einholen

Lassen Sie sich von mehreren Fachbetrieben ein Angebot machen und achten Sie darauf, dass das Gerät in der Liste förderungsfähiger Heizungssysteme steht. Das Kältemittel zählt mit: Bei einem GWP über 750 gibt es nichts, zwischen 150 und 750 verringert sich die Förderung bei Luft-Wasser-Wärmepumpen um 20 %. Bitten Sie den Betrieb, beides im Angebot auszuweisen.

Schritt 5: Registrieren, dann beauftragen

Das Registrierungsfenster der Neuauflage ist vom 2. November bis 31. Dezember 2026 offen, nutzen Sie es. Anerkannt werden Leistungen ab 7. Oktober 2026. Für die Runde 2027 gilt eine strengere Regel: Der Antrag muss vor der Umsetzung gestellt werden. Alles Aktuelle zu den Fristen steht unter Förderung Wärmepumpe 2026.

Schritt 6: Umsetzen und Endabrechnung einreichen

Nach dem Einbau reichen Sie Rechnungen und Nachweise fristgerecht ein. Die alte Heizung wird beim Tausch ausgebaut, ein Weiterbetrieb neben der Wärmepumpe ist nicht vorgesehen. Landesförderungen beantragen Sie in der Regel getrennt und meist erst nach der Inbetriebnahme. Was beim Tausch selbst zu beachten ist, lesen Sie unter Förderung Heizungstausch.

Gut zu wissen: Die Aktion "Sauber Heizen für Alle" für einkommensschwache Haushalte ist für 2026 geschlossen und lässt sich ohnehin nicht mit dem Kesseltausch kombinieren. Bereits registrierte Anträge bleiben gültig.
Themen

Förderungen für Wärmepumpen im Detail

Jede Seite beantwortet eine konkrete Frage, mit Quellenangabe und Stand Oktober 2026.

Förderung 2026

Erste Runde geschlossen, Neuauflage ab November, Runde 2027 mit neuer Antragsregel: der Zeitplan im Überblick.

Förderung Wärmepumpe 2026

Heizungstausch

Welche Altheizungen zählen, was mit dem Sanierungsbonus passiert ist und wie der Umstieg gefördert wird.

Förderung Heizungstausch
Rechnen

Was kostet eine Wärmepumpe mit Förderung?

Fürs Einfamilienhaus rechnet Bosch Österreich mit ca. € 20.000 bis 40.000 komplett mit Einbau; eine installierte Luft-Wasser-Wärmepumpe setzt der Klima- und Energiefonds mit rund € 23.000 an. Nach Abzug der Bundespauschale von € 5.000 bleibt rechnerisch der größere Teil bei Ihnen.

Ein einfaches Beispiel als eigene Rechnung: Kostet die Luft-Wasser-Wärmepumpe € 23.000, bleiben nach der Bundesförderung € 18.000. Gewährt das Land zusätzlich einen Zuschuss, sinkt der Betrag weiter. Bei einer Erdwärmepumpe mit neuer Sonde kommt der Bohrbonus von € 5.000 dazu, die Bohrung selbst ist aber auch deutlich teurer. Insgesamt darf die Förderung nie höher sein als die Investitionskosten.

Was den Preis treibt, sind laut Bosch vor allem die Erschließung der Wärmequelle, Anpassungen im Altbau wie neue Heizkörper, der Pufferspeicher und die Leistung des Geräts. Deshalb sind Richtwerte nur ein Anfang. Ein schriftliches Angebot nach Besichtigung zeigt, was für Ihr Haus wirklich anfällt. Stand Oktober 2026.

Ablauf

So kommen Sie zu Ihrem förderfähigen Angebot

Sie beschreiben Ihr Haus, Fachbetriebe aus Ihrer Region rechnen. Die Entscheidung bleibt bei Ihnen.

Anfrage stellen

Heutige Heizung, Wohnfläche, Wärmeverteilung und Postleitzahl angeben. Das dauert etwa zwei Minuten.

Bis zu 3 Fachbetriebe

Nur wenn Sie zustimmen, erhalten bis zu drei Betriebe aus der Umgebung Ihre Daten.

Besichtigung

Der Betrieb prüft Heizraum, Heizkörper und Aufstellort und bespricht mit Ihnen die Fördervoraussetzungen.

Angebote vergleichen

Sie vergleichen Gerät, Kältemittel, Leistung und Preis und wählen selbst, wen Sie beauftragen.

FörderungWärmepumpe.at erklärt Förderungen und vermittelt Anfragen. Wir bauen keine Anlagen ein und vergeben keine Förderungen. Die Arbeiten führen die Fachbetriebe aus, über die Förderung entscheidet die zuständige Stelle.

FAQ

Häufige Fragen zur Förderung der Wärmepumpe

Welche Förderung gibt es bei einer Wärmepumpe?

Der Bund fördert im Programm Kesseltausch den Umstieg von einer fossilen Heizung auf eine Wärmepumpe mit einer Pauschale von € 5.000. Dazu kommen je nach Fall ein Bohrbonus von € 5.000 und ein Solarbonus von € 2.500. Viele Bundesländer haben eigene Programme, die sich teilweise kombinieren lassen (Stand Oktober 2026).

Wie beantrage ich eine Förderung für die Wärmepumpe?

Für die Neuauflage 2026 registrieren Sie sich zwischen 2. November und 31. Dezember 2026 online bei der Sanierungsoffensive. Danach setzen Sie den Tausch um und reichen Rechnungen und Nachweise ein. Landesförderungen werden getrennt beim jeweiligen Amt der Landesregierung beantragt, oft erst nach der Umsetzung.

Wie viel Förderung bekommt man für eine Wärmepumpe?

Der Bund zahlt pauschal € 5.000 für die Wärmepumpe und noch einmal € 5.000, wenn eine neue Tiefenbohrung oder ein neuer Brunnen dazukommt. Was das Land dazulegt, ist sehr unterschiedlich: Salzburg zahlt zum Beispiel € 3.000 Pauschale, die Steiermark fördert den Ersatz einer fossilen Heizung 2026 gar nicht. Insgesamt darf die Förderung nie höher sein als die Investitionskosten.

Wann wird die Förderung für die Wärmepumpe ausgezahlt?

Ausgezahlt wird erst nach der Umsetzung, wenn die Förderstelle Rechnungen und Nachweise geprüft hat. Eine feste Bearbeitungsdauer haben wir in den offiziellen Unterlagen nicht gefunden. Planen Sie die Förderung daher nicht als Anzahlung ein, sondern finanzieren Sie die Rechnung zunächst vor.

Was kostet eine Wärmepumpe mit Förderung?

Im Einfamilienhaus sind es laut Bosch Österreich ca. € 20.000 bis 40.000, Montage inklusive. Zieht man die Bundespauschale von € 5.000 ab, bleiben rechnerisch ca. € 15.000 bis 35.000, vor einer möglichen Landesförderung. Den echten Betrag kennen Sie erst mit einem konkreten Angebot.

Hilft FörderungWärmepumpe.at beim Förderantrag?

Wir erklären die Programme und vermitteln Ihre Anfrage kostenlos an bis zu drei Fachbetriebe. Den Antrag stellen Sie selbst oder mit Unterstützung des Betriebs, viele Installateure kennen die Formulare gut. Eine Förderzusage können weder wir noch die Betriebe geben, darüber entscheidet die Förderstelle.

Förderung mitdenken, Angebot einholen

Beschreiben Sie Ihre heutige Heizung und Ihr Haus. Bis zu drei Betriebe in Ihrer Nähe rechnen ein Angebot, das die Förderbedingungen einhält. Kostenlos und unverbindlich.

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